EPDM Formteile & Dichtungen nach Maß

EPDM Formteile individuell nach Zeichnung

Die Sperer GmbH fertigt EPDM Formteile und EPDM Dichtungen individuell nach Zeichnung, Muster oder 3D-Daten. Unser Schwerpunkt liegt auf kundenspezifischen Bauteilen – vom einfachen Dichtelement bis zum komplexen technischen Formteil.

EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) ist ein vielseitiger Elastomerwerkstoff mit sehr guter Witterungs-, Ozon-, Alterungs- und Wasserbeständigkeit. Dadurch eignet sich EPDM für zahlreiche Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau sowie für Bauteile, die dauerhaft Wasser, Feuchtigkeit, Witterung oder wechselnden Temperaturen ausgesetzt sind.

Wir fertigen EPDM Formteile nach Maß in unterschiedlichen Geometrien, Härten und Ausführungen. Grundlage können technische Zeichnungen, STEP-Dateien, Musterteile oder bereits vorhandene Werkzeuge sein. Möglich sind sowohl Prototypen und Kleinserien als auch wiederkehrende Serienfertigungen.

Ein Standardsortiment an EPDM-Formteilen führen wir nicht. Jedes Bauteil wird entsprechend der technischen Anforderungen und des jeweiligen Einsatzbereichs ausgelegt.

EPDM-Formteile & Dichtungen

EPDM Dichtung

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Die Eigenschaften von EPDM im Überblick

EPDM gehört zu den am häufigsten eingesetzten technischen Elastomeren. Seine besondere Stärke liegt in der sehr guten Beständigkeit gegenüber Witterung, Ozon, UV-Strahlung, Alterung und Wasser.

Dadurch eignet sich EPDM besonders für Bauteile, die im Außenbereich eingesetzt werden oder dauerhaft mit Wasser, Feuchtigkeit und wechselnden Umgebungsbedingungen in Kontakt kommen.

Auch gegenüber zahlreichen Säuren, Laugen, Alkoholen und anderen polaren Medien weist EPDM je nach Mischung eine gute bis sehr gute Beständigkeit auf.

Die konkreten Eigenschaften werden jedoch maßgeblich durch die verwendete EPDM-Mischung und das Vernetzungssystem bestimmt.

EPDM für Wasser, Heißwasser und Wasserdampf

Eine besondere Stärke von EPDM ist seine Beständigkeit gegenüber Wasser, Heißwasser und Wasserdampf. Deshalb wird der Werkstoff häufig für Dichtungen und Formteile in wasserführenden Systemen, Armaturen, Pumpen, Heizungsanlagen und technischen Anlagen eingesetzt.

Insbesondere peroxidisch vernetzte EPDM-Mischungen können für erhöhte thermische Belastungen sowie anspruchsvolle Heißwasser- und Dampfanwendungen ausgelegt werden.

Für Anwendungen mit Trinkwasser, Lebensmitteln oder besonderen hygienischen Anforderungen stehen außerdem spezielle EPDM-Mischungen mit entsprechenden Zulassungen zur Verfügung.

Wichtig: Eine Trinkwasser-, FDA- oder sonstige Zulassung gilt immer für die konkrete Gummimischung und sollte deshalb bereits bei der Werkstoffauswahl berücksichtigt werden.

Temperaturbeständigkeit von EPDM

EPDM besitzt einen vergleichsweise breiten Temperatureinsatzbereich. Je nach Compound und Vernetzungssystem können EPDM-Werkstoffe ungefähr von −40 bis +150 °C eingesetzt werden. Spezielle Mischungen können hiervon abweichen und kurzfristig auch höhere Temperaturen ermöglichen.

Entscheidend ist daher nicht allein die Bezeichnung EPDM. Temperatur, Medium, Druck, mechanische Belastung und Einsatzdauer müssen gemeinsam betrachtet werden.

Gerade bei dauerhaft hohen Temperaturen unterscheiden sich schwefel- und peroxidvernetzte EPDM-Mischungen deutlich voneinander.

EPDM oder NBR – welcher Werkstoff ist der richtige?

EPDM und NBR gehören zu den am häufigsten eingesetzten technischen Elastomeren, besitzen jedoch sehr unterschiedliche Stärken.

EPDM eignet sich besonders für Wasser, Witterung, Ozon und zahlreiche polare Medien. NBR zeichnet sich dagegen vor allem durch seine gute Beständigkeit gegenüber Mineralölen und Fetten aus.

Für eine Dichtung im Außenbereich oder in einem wasserführenden System ist EPDM daher häufig eine sehr gute Wahl. Bei direktem Kontakt mit Mineralöl oder Schmierstoffen kann dagegen NBR geeigneter sein.

Individuelle Gummiformteile

Gummiverarbeitung zu individuellen technischen Gummiformteilen

Gummi-Metall-Verbindungen

Verbundteile aus Gummi-Metall oder Gummi-Kunststoff

NBR, EPDM, Silikon, viton…

Vielfältige Auswahl an Werkstoffen für jede Anwendung

EPDM-Form-Teile mit Metall-Verbindung

EPDM Formteile mit Metall

Neben reinen Elastomerbauteilen fertigen wir auch EPDM-Metall-Verbindungen. Dabei wird das EPDM während der Vulkanisation dauerhaft mit einem metallischen Einleger oder Grundkörper verbunden.

Auf diese Weise können elastische, dichtende oder dämpfende Eigenschaften des EPDM direkt mit der mechanischen Stabilität eines Metallbauteils kombiniert werden.

Durch unseren eigenen Werkzeugbau und die Möglichkeiten zur Metallbearbeitung können wir sowohl die Formwerkzeuge als auch benötigte Metalleinleger auf das spätere EPDM-Formteil abstimmen.

EPDM Formteile vom Hersteller – vom Werkzeug bis zur Serie

Bei kundenspezifischen EPDM-Formteilen bestimmen nicht nur der Werkstoff, sondern auch Bauteilgeometrie, Werkzeugauslegung und Vulkanisationsprozess die Qualität des fertigen Bauteils.

Wir begleiten Projekte vom ersten Bauteil und der Werkzeugkonstruktion über Bemusterung und Prototypen bis zur wiederkehrenden Serienfertigung.

Durch unseren eigenen Werkzeugbau können Vulkanisationswerkzeuge direkt auf Bauteilgeometrie, gewünschte Toleranzen und Fertigungsmenge abgestimmt werden. Auch spätere Anpassungen und Optimierungen können dadurch unkompliziert umgesetzt werden.

Sie benötigen ein EPDM Formteil oder eine EPDM Dichtung nach Zeichnung? Senden Sie uns Zeichnung, STEP-Datei oder ein Musterteil. Gerne prüfen wir die technische Umsetzbarkeit und den geeigneten EPDM-Werkstoff für Ihre Anwendung.

EPDM Formteil mit Metall

Noch Fragen?

FAQ – Häufig gestellte Fragen über EPDM-Formteile

EPDM Formteile sind kundenspezifisch geformte Bauteile aus Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM). Der Werkstoff zeichnet sich insbesondere durch seine sehr gute Beständigkeit gegenüber Witterung, Ozon, UV-Strahlung, Wasser und Alterung aus. EPDM wird deshalb für zahlreiche technische Dichtungs- und Formteilanwendungen eingesetzt.

EPDM Formteile werden häufig im Maschinen- und Anlagenbau, in wasserführenden Systemen, Armaturen, Heizungsanlagen sowie bei Außenanwendungen eingesetzt. Besonders geeignet ist EPDM für Bauteile, die dauerhaft Feuchtigkeit, Wasser, Witterung oder wechselnden Temperaturen ausgesetzt sind.

EPDM Formteile werden durch Vulkanisation in speziell gefertigten Formwerkzeugen hergestellt. Dabei wird die unvernetzte EPDM-Mischung unter Temperatur und Druck in ihre endgültige Form gebracht. Je nach Bauteilgeometrie können einfache Dichtungen ebenso gefertigt werden wie komplexe Formteile, Membranen oder EPDM-Metall-Verbindungen.

Zu den wichtigsten Vorteilen von EPDM gehören die sehr gute Witterungs-, Ozon-, Wasser- und Alterungsbeständigkeit sowie ein vergleichsweise breiter Temperatureinsatzbereich. EPDM eignet sich außerdem für zahlreiche Säuren, Laugen und polare Medien. Gegen Mineralöle, Kraftstoffe und viele Kohlenwasserstoffe ist EPDM dagegen nur eingeschränkt geeignet.

Der mögliche Temperaturbereich hängt von der verwendeten EPDM-Mischung und dem Vernetzungssystem ab. Typische EPDM-Compounds können ungefähr von −40 bis +150 °C eingesetzt werden. Spezielle Mischungen können hiervon abweichen. Für die konkrete Werkstoffauswahl sollten immer Temperatur, Medium, Druck und Einsatzdauer gemeinsam betrachtet werden.